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Brandenburg Freitag, 31 August 2018 von [wp]

Waschmaschinen im Smart-Home Zeitalter

Die Waschmaschine gehört wie der Kühlschrank zur Standardausstattung eines jeden Haushalts. Auch an der Waschmaschine geht die Digitalisierung nicht spurlos vorbei: Moderne Geräte lassen sich mit dem Smart Home vernetzen und bringen immer mehr Funktionen mit. Die Waschmaschinen werden nicht nur energieeffizienter, persönlicher und leistungsfähiger, sondern erlauben beispielsweise auch die Nutzung in einer sogenannten Shared Economy.

Drei verschiedene Arten von Waschmaschinen

Aktuell sind drei verschiedene Arten von Waschmaschinen auf dem Markt. Zwei davon sind seit Jahrzehnten etabliert, die dritte Variante gibt es erst seit einigen Jahren. Durchgesetzt hat sie sich erst seit kurzem. Die Rede ist vom sogenannten Waschtrockner. Dabei handelt es sich um ein Verbundgerät, welches die Wasch- und Trockenfunktion, die üblicherweise separat von Waschmaschine und Trockner durchgeführt wird, zusammen in einem Gerät vereint.

Die Geräte konnten sich erst in den letzten Jahren durchsetzen, weil mit zunehmender technischer Reife die Nachteile hinsichtlich Energieeffizienz und Volumen gegenüber den anderen beiden Waschmaschinenarten immer kleiner wurden. Eine dieser anderen Arten ist die sogenannte Toploader-Waschmaschine. Dabei handelt es sich um eine Waschmaschine, deren Trommel von oben, also aus der Horizontale, befüllt werden kann.

Diese Konstruktion sorgt für einen sehr geringen Platzbedarf, weshalb die Toploader-Waschmaschine aktuell vor allem in engen Wohnsituationen oder in Single-Haushalten genutzt wird. Die dritte Variante ist die normale Waschmaschine bzw. die Waschmaschine, deren Trommel von vorne befüllt wird. Sie verfügt über eine Glastür und ist seit Jahrzehnten die meistverkaufte Waschmaschinenart überhaupt. Eine Übersicht mit empfehlenswerten Eschmaschinen und Infos zu Testberichten findet man auf haushalt-aktuell.com. Die drei verschiedenen Arten von Waschmaschinen bringen jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile mit sich:

Waschtrockner

Toploader-Waschmaschine

Normale Waschmaschine

+       Weniger Platzbedarf

+       Zeitersparnis

+       Weniger Aufwand

+       Weniger Platzbedarf

+       Sehr komfortabel zu befüllen

+       Günstig

+       Komfortabel zu bedienen

+       Hohes Füllvolumen

-        Teuer

-        Etwas geringeres Füllvolumen

-        Aufwendiger zu entleeren

-        Technisch eingeschränkte Möglichkeiten

-        Höherer Platzbedarf

Fortschritte der letzten Jahre

In den letzten Jahren kamen immer neue Entwicklungen auf den Markt. Ein auch aus der Werbung bekanntes Beispiel ist eine Technologie, die es ermöglicht, während einem laufenden Waschgang noch Wäsche hinzuzugeben. Viele Hersteller haben diesbezüglich eine Pause-Funktion integriert. Andere, wie zum Beispiel Samsung, haben eine Extratür in der Waschmaschinentür eingebaut, über die während dem laufenden Waschgang Wäsche hinzugefügt werden kann. Ein weiterer Fortschritt der letzten Jahre ist der Waschtrockner wie er eingangs erklärt wurde. Auch ihn gibt es, in konkurrenzfähiger Konstruktion, erst seit wenigen Jahren.

Die neuesten Funktionen

Die aktuelle Entwicklung zielt ganz klar auf eine größere Vernetzung der Waschmaschinen ab. Smart Home ist das Stichwort. Waschmaschinen können per Smartphone bedient werden und man bekommt per Push-Nachricht auf dem Smartphone Bescheid, wie es um den Waschgang steht. Neue Fusionen beziehen sich folglich praktisch ausschließlich auf das digitale Umfeld. Das betrifft auch die Funktionen und Entwicklungen liegen weiterhin im Bereich Shared Economy, bedingt durch die gesellschaftliche Entwicklung, nach der immer weniger junge Menschen eine eigene Waschmaschine besitzen.

Bei Shared Economy handelt es sich um ein Konzept, in welchem Geräte mit geringer Auslastung, wie bspw. Autos, Werkzeug und eben auch Waschmaschinen, nicht nur dem Besitzer, sondern auch Dritten gegen Entgelt oder andere Gegenleistungen zugänglich gemacht werden. So kann sich beispielsweise ein Mehrfamilienhaus eine oder mehrere Waschmaschinen teilen und so Anschaffungskosten sparen.

Der größte Aufwand liegt in diesem Bereich nicht in der Technik, sondern in der Organisation und im Management: Teilnehmer müssen die Waschmaschine nicht nur einfach reservieren und buchen können. Das System stellt im besten Fall auch den bargeldlosen Zahlungsverkehr bereit und informiert zudem über den aktuellen Status der Waschmaschine. Analog zu Drive Now oder anderen Carsharing-Anbietern gibt es inzwischen auch Startups, die sich im Bereich der Shared Economy den Waschmaschinen widmen, wie zum Beispiel We Wash, ein Ableger des Bosch Konzerns: Beitrag über WeWash.

 

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